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Flucht im Fokus

Das Gesamtprogramm der Aktionswoche:

AUSSTELLUNG "AUF UND DAVON"
09.-22. September 2019 – Ausstellung zu Flucht und Migration

Ort/Veranstalter: KIM Markt 34, Meppen

Migration ist ein weltweites Phänomen, das 232 Millionen Menschen oder 3,2 Prozent der Weltbevölkerung betrifft. Nach Daten der UNO-Bevölkerungsabteilung von 2013 haben die Migrantenzahlen in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Im Jahr 2000 waren es weltweit 175 Millionen, zehn Jahre zuvor noch 154 Millionen. Dazu kommen viele Millionen Flüchtlinge, die in vielen Ländern Zuflucht suchen. Die Ausstellung „auf und davon“ beleuchtet das Thema Flucht und Migration aus verschiedenen Perspektiven und ist zu besichtigen, während der missio-Truck in Meppen zu Besuch ist.

VORTRAG „TRAUMATISIERUNG VON FLÜCHTLINGEN“
Am 11. September, 15:00 Uhr – Vortrag von Refugio Bremen e.V. Beratungs- und Behandlungszentrum für Flüchtlinge und Folteropfer

Ort/Veranstalter: wird noch bekannt gegeben / KIM

Frau Shirin Dezfouli (Diplom Psychologin) vom Refugio Bremen e.V. (ein Beratungs- und Behandlungszentrum für Flüchtlinge und Folteropfer) spricht in ihrem Vortrag über das Refugio Bremen, vor allem aber über ihre Erfahrungen in der Arbeit mit Flüchtlingen, die vor, während und nach ihrer Flucht Traumatisierung erfahren haben.

VORTRAG „WENN DIE ORTE AUSGEHEN, BLEIBT DIE SEHNSUCHT NACH HEIMAT
13. September, 19:30 Uhr – Vortrag von Andrea Schwarz im Rahmen der Flucht und Vertreibungsthematik

Ort/Veranstalter: Schönstatthaus, Esterfelder Stiege 59, 49716 Meppen / KIM

Flucht und Vertreibung – das ist Teil auch der deutschen Geschichte, gerade mal 75 Jahre her. Diejenigen, die davon noch erzählen können, werden weniger – und doch wirken sich diese Erlebnisse auch auf die kommenden Generationen aus. Andrea Schwarz, Schriftstellerin und pastorale Mitarbeiterin, deren Eltern aus Schlesien und Ostpreußen kamen und die auf der Flucht zwei Kinder verloren, will an dem Abend an diese Geschichte erinnern. Und möchte dabei auch der Frage nachgehen, wie diese „ererbten“ Erfahrungen der Väter und Mütter das Leben ihrer Kinder prägen, auch wenn sie nur indirekt betroffen waren.

MISSIO-TRUCK IN MEPPEN ZUM THEMA "MENSCHEN AUF DER FLUCHT"
Vom 13. bis 14. September ist der missio-Truck in Meppen. Rund herum finden Veranstaltungen statt.

Ort/Veranstalter: Markt in Meppen / KIM und die Stadt Meppen

In Kooperation mit dem Marianum, der Stadt Meppen, dem Bistum Osnabrück und KIM hält der Projekttruck von missio zum Thema "Menschen auf der Flucht" in Meppen.

Millionen Menschen fliehen weltweit vor Verfolgung, Menschenrechtsverletzungen, Krieg, Trockenheit, Katastrophen, Perspektivlosigkeit und Hunger. Doch ihr Schicksal ist weit entfernt vom Alltag der meisten Jugendlichen in Deutschland. Am Beispiel von Bürgerkriegsflüchtlingen im Ostkongo werden die Besucherinnen und Besucher durch die multimediale Ausstellung im missio-Truck „Menschen auf der Flucht” für die Ausnahmesituation Flucht sensibilisiert.

Vorträge und Ausstellungen werden hierzu von der Stadt, der Schule und KIM organisiert.
nähere Informationen folgen noch.

„WOHLSTAND UND FRIEDEN DURCH HANDEL? - Ein Vortrag über Globalisierung und den Versuch einer fairen Welt“
21. Oktober 18:00 Uhr

Ort/Veranstalter: Musiksaal / Referentin: Veronika Schniederalbers M.A. / Veranstalter: KIM - Kirche in Meppen und LWH, Lingen

Ein möglichst freier Welthandel fördert Wachstum, schafft Wohlstand, sichert Arbeitsplätze und senkt Preise – so die Theorie. Doch wie sieht die Wirklichkeit aus? Wer profitiert durch den weltweiten Handel und wer sind die Verlierer der Globalisierung? Wie kann man einen fairen Welthandel erreichen? Über freiwillige Selbstverpflichtungen der Unternehmen und Corporate Social Responsibility? Oder doch über ein staatliches bzw. internationales Regelwerk? Aber ist dies in der Komplexität überhaupt leistbar und welche Interessen stehen sich dabei auf globaler Bühne gegenüber? Der Vortrag ist ein Versuch etwas Klarheit in die Komplexität zu bringen und schließlich die Frage zu stellen: Welche Verantwortung trage ich als Konsument, als Bürger und als Christ?

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